Schrittchen für Schrittchen geht es voran mit den Steuern. Heute habe ich zum Beispiel gelernt, dass wir gar keine Steuererklärung für die City Taxes machen müssen. Von Michaels Gehalt wurden automatisch City Steuern nach Dublin (so heißt die Stadt, in der er arbeitet) abgeführt. Weil wir in Columbus wohnen, müssten wir aber dort die Erklärung einreichen. Die Behörden beider Städte haben mir versichert, dass das aber nicht Pflicht ist. Weil die City Steuern nicht sehr hoch sind und man außerdem meist nichts absetzen kann, werden wir das also dieses Jahr lassen. Eine Sorge weniger! Bleiben noch drei Steuererklärungen übrig (Deutschland, USA Federal, USA Ohio).

Außerdem habe ich noch zwei Entdeckungen gemacht, die für andere Deutsche in den USA interessant sein könnten:

  • Viele Formulare gibt es grundsätzlich in zwei Fassungen: [Nummer] und [Nummer]-EZ. Lange habe ich mich gefragt, wofür dieses EZ wohl stehen mag – nun, es steht für easy (ee-zee, get it?). Das sind dann also Kurzformen der normalen Formulare, meist gibt es Auflagen, unter denen man die Kurzform benutzen darf.
  • Was die an Amerikaner gerichteten Bücher verschweigen ist, dass es für die Federal Taxes ein eigenes Formular für non-residents gibt. Man braucht also gar nicht überlegen, ob Form 1040, 1040A, oder 1040EZ, man sollte nämlich sowieso Form 1040NR (non-residents) nehmen.

Schritt, Atemzug, Besenstrich, wie bei Beppo Straßenkehrer…

Ansonsten hat sich das Taxes 2008 für Dummies schon mal als nützlich herausgestellt. Es ist einfach zu lesen, sogar für mich, und erklärt wirklich jedes Feld auf den Formularen (leider nicht speziell für NR). Wenn wir das ganze Jahr hier gewesen wären, könnten wir mit Hilfe dieses Buches und vielleicht noch einer Software die Steuererklärung bestimmt auch alleine schaffen.