Die Columbus Metroparks geben sich wirklich größte Mühe damit, den Leuten die Natur nahe zu bringen. Nicht nur, dass man in den Parks schön wandern oder spazieren gehen kann, nein, es gibt auch zahlreiche kostenlose Vorträge, thematische Führungen und so weiter. Heute waren wir im Clear Creek Metropark bei einer Salamander-Führung. Clear Creek ist so weit von Columbus entfernt (knappe Stunde Fahrt pro Strecke), dass ich nicht richtig verstehe, warum der Park überhaupt zu Columbus gehört, aber was soll’s. Jedenfalls gibt es dort wunderschöne Natur: Zum Beispiel den Fluss, einen kleinen See, Wanderwege, Präriegrasflächen, Wälder, Felsen, auf denen in der Eiszeit Gletscher waren und die immer noch interessante Farben und Formen zeigen. Und ein paar nette Rangerinnen, die einer hauptsächlich aus Familien bestehenden Gruppe das Leben der Salamander nahe bringen wollten. Vorsorglich hatten sie schon ein paar Salamander gefangen und in Plastikdosen mitgebracht, aber auf der Wanderung haben wir tatsächlich auch selber welche gesehen, dazu noch Frösche, eine Wasserschildkröte, Greifvögel und einen Biberdamm, den die Biber ganz von selbst im letzten Jahr dort angelegt haben. Zwar sind Michael und ich im Gegensatz zu den Schulkindern nicht in Jeans und Turnschuhen in den Fluss gesprungen, um die Lebewesen besser packen zu können, aber trotzdem war die ganze Angelegenheit ziemlich interessant. In Ohio leben ziemlich viele verschiedene Arten Salamander, einige davon vom Aussterben bedroht. Von den Salamandern gibt’s leider keine Fotos, aber hier sind ein paar Bilder aus dem Park, angefangen mit dem Fluss, bei dem die Salamander leben:

Auf Salamanderfang

Hier ein paar Flussgräser:

Gräser

Und schließlich ein Fischer – Forellen aus dem Fluss darf man nur behalten, wenn sie länger als 30cm sind, ansonsten sind sie zu jung. Scheint sich also zu lohnen.

Fischer im Clear Creek