Letztes Jahr fand ich das Comfest auch schon ganz toll, aber Michael war auf Konferenz und konnte das Fest des Jahres in Columbus deshalb nicht mitkriegen. Dieses Jahr ist die Konferenz erst später und so konnten wir an einem heißen, aber nicht zu schwülen Sommerwochenende das nahe gelegene Fest ausgiebig genießen!

Die vielen Vorzüge des Comfest umfassen: freier Eintritt, Bierausschank trotz Familienfreundlichkeit, Bierausschank mit nicht nur Bud (sondern Columbus Brewing Company Bier), haufenweise Essen von Restaurants aus der Gegend (von vegan bis jamaikanisch), sechs Bühnen mit teilweise richtig gutem Musikprogramm (3 Tage lang von Mittags bis Abends von Country bis Rap), haufenweise Buden zum alternativen Columbus (Regenwasser sammeln, für umfassenden Aufklärungsunterricht an den Schulen unterschreiben, Pflanzen für Schmetterlingsgärten kaufen), haufenweise Einkaufsmöglichkeiten abseits der Mall (viele schöne T-Shirts, Babysachen in anderen Farben als rosa/ blau, geschnitztes Spielzeug, Hippiekram), man sieht Leute aus allen Bevölkerungsschichten/ allen Alters/ erfreulich unterschiedlich gekleidet (Batikhemd, wallendes Blumenkleid, Punk, von oben bis unten tätowiert, halbnackt, body-painted). Prime People Watching! Die Bier-Becher werden verkauft und sind wieder zu verwenden (was auch die meisten beherzigen). Man kann auf einer Decke im Park liegen, wie am Aachener Weiher, bloß ohne Grill. Wir haben Einradfahrer, Leute mit Feuerrädern, Frisbeespieler, Skater und Jonglierer gesehen. Das ganze Fest wird nicht-kommerziell durch ehrenamtliche Helfer/innen organisiert und von vielen lokalen Unternehmen unterstützt. Na bitte, geht doch. Columbus könnte so ein Wochenende öfter vertragen!