Wir sind jetzt wirklich dem YMCA beigetreten bzw. deren Fitnesscenter. Bisher gefällt es uns dort auch ganz gut. Positiv fällt auf, dass dort alle möglichen Bevölkerungsgruppen zusammentreffen (alt + jung, dick + dünn, schwarz + weiß usw.), was hier wirklich selten der Fall ist. Außerdem trainieren die meisten in angenehm normalen Klamotten und sind nicht von Kopf bis Fuß durchgestylt. Die Downtown-Filiale ist bei uns am nächsten dran und bietet Kurse von Spinning bis Yoga, die üblichen Geräte, ein kleines Schwimmbad und einen Whirlpool (das wird im Winter noch praktisch sein, vor allem weil unsere Badewanne so flach ist, dass man darin gar nicht vernünftig baden kann). Außerdem gibt’s Handtücher umsonst. Sollte man damit nicht zufrieden sein kann man auch andere Filialen (meist in den Vororten) besuchen, wo es andere Kurse und teilweise Freibäder gibt. Somit steht unserer Fitness nicht mehr im Wege…
August 2009
August 28, 2009
August 25, 2009
- Kultur 1: Am Samstag gab es das jährliche CD101 Summerfest, ein Mini-Festival, das der lokale Radiosender CD101 zum kleinen Preis veranstaltet. CD101 ist quasi das Pendant zu Eins Live. Das Summerfest zu besuchen lohnt sich sehr, allerdings hätte es völlig gereicht, um 18 Uhr dort aufzuschlagen.
- Kultur 2: An den Sommerwochenenden gibt es für $4 alte Filme im Ohio Theater Downtown zu sehen. Das Theater wurde in den 20ern als Filmtheater gebaut, komplett mit versenkbarer Orgel zur Begleitung der Stummfilme – und mit allerlei Prunk, der einem Opernhaus eher angemessen wäre: Ränge, Balkone, Kronleuchter, Samt – alles da. Jedenfalls haben wir da Ben Hur gesehen.
- Freunde von uns sind „eloped“, das heißt sie haben mehr oder weniger heimlich geheiratet, in diesem Fall in Indiana, wo man offenbar einfach so hinfahren und $10 für die Lizenz bezahlen kann und dann ist man verheiratet
- Ein Freund von uns hat offenbar eine Pistole zu Hause (durch Facebook erfahren). Trotz sonst liberaler Ansichten. Die Amerikaner!
- Papierkram. Ich habe die Gelegenheit genutzt, mal gründlich allen Papierkram auszumisten. Dabei haben wir große Mengen wegwerfen können (vor allem Sachen, die in Deutschland noch offen waren, als wir hergezogen sind). Und dabei habe ich den Eindruck bekommen, dass Deutschland vielleicht doch ein bisschen bürokratischer ist – einfach weil man viel mehr Kram geschickt bekommt, der für Rente oder Steuer aufgehoben werden muss. Für die Rente gibt es hier einerseits die Kontoauszüge etwaiger privater Rentenkonten wie 401(k) oder IRA. Die kann man behandeln wie andere Kontoauszüge auch. Zusätzlich gibt es ein Mal pro Jahr 2 Seiten von der Social Security Administration und das entspricht der Renteninformation in Deutschland (wenn auch Social Security nie zur vollen Versorgung gedacht war). Das war’s. Keine Meldung zur Sozialversicherung oder so. Zwei Seiten pro Jahr. Ähnlich ist es mit der Steuer: Sieben Jahre lang kann man vom IRS nachgeprüft werden und sollte alles aufheben – aber die Papiermenge pro Jahr ist viel kleiner als in Deutschland.
August 18, 2009
Der Gedanke, wieder zur US-Botschaft zu fahren, stimmt uns nicht unbedingt froh. Und das liegt an unseren Erfahrungen mit dem ersten Besuch bei der Botschaft. Damals ging es darum, das Visum zu beantragen, das jetzt ausläuft. Michaels Arbeitgeber hat uns das erst im allerletzten Moment ermöglicht, weil das Visum ja ab dem Tag der Ausstellung gilt und es für den Arbeitgeber natürlich nicht schön ist, wenn der Arbeitnehmer von den bewilligten drei Jahren noch ein halbes in seinem Heimatland verbringt. So kam es, dass wir eine gute Woche vor Michaels Hinflug immer noch kein Visum beantragt hatten. Der Flug war gebucht, die Wohnung gekündigt – und die Sache mit dem Visum MUSSTE einfach klappen.
Über die teure Telefon-Hotline der Botschaft hatten wir für Freitag Mittag einen Termin für das Visumsinterview erhalten. Die Botschaft ist eine wahre Festung und es durfte nichts mitgebracht werden: Keine spitzen Gegenstände, Flüssigkeiten etc., aber auch keine Mobiltelefone oder Elektrogeräte. Von Köln nach Frankfurt fährt jede Stunde ein Schnellzug, der eine Stunde für die Fahrt braucht. Wir haben einen Zug Pufferzeit eingeplant, weil wir dachten: Schlimmstenfalls fällt der Zug aus und wir nehmen den nächsten. Also rein in den Zug, mit minimalem Gepäck. Der Zug fährt aus dem Hauptbahnhof aus und bleibt etwa auf Höhe des Bahnhof Süd stehen. Und steht und steht und steht. Nach mindestens zwanzig Minuten eine Durchsage: Ist jemand an Bord, der einen ICE-Führerschein hat? Es stellte sich heraus, dass der Fahrer des Zuges einen Herzinfarkt oder einen ähnlichen medizinischen Notfall erlitten hatte. Nach vierzig Minuten standen wir immer noch in Köln und bekamen langsam Panik. Bei der Botschaft anrufen ging nicht, weil wir ja kein Mobiltelefon hatten und auch nicht auf fremder Leute Telefon eine 25+ Euro Rechnung verursachen wollten (die Hotline…). Rauslassen wollte die Bahn uns auch nicht, weil wir nicht an einem Bahngleis waren. Es war jemand an Bord, der den Zug fahren konnte – aber nur den normalen ICE, nicht den Schnellzug. Diese Person hätte es sicher locker geschafft, die 100 Meter an die Bahnsteigkante vom Bahnhof Süd zu fahren, wo wir hätten aussteigen können, durfte aber nicht. Nach etwa eineinviertel Stunden ging es dann irgendwie weiter. Zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits in heller Panik (hey, wir hatten eine stressige Zeit und das war nur das I-Tüpfelchen). So sind wir am Flughafen Frankfurt aus dem Zug ins Taxi gesprungen und zur Botschaft gebraust.
Dort kamen wir zwar „zu spät“ an, erfuhren aber, dass das völlig irrelevant ist – denn der „Termin“ den man uns für das Interview gegeben hatte war gar kein Termin, sondern nur eine Richtlinie, wann man da sein sollte, damit nicht alle Leute zur gleichen Zeit in der Schlange stehen. Puh. In der Schlange haben wir dann auch gestanden – durch mehrere Kontrollen, Zäune mit S-Draht-Rollen obendrauf, während Sicherheits-Hubschrauber über der Botschaft kreisten, in ein Betongebäude mit reichlich Räumen ohne Fenster geleitet. Was für ein Aufstand. Das „Interview“ fand dann auch nur an einem Stehschalter statt und bestand aus praktisch gar keinen Fragen oder höchstens völlig trivialen: Wie wir heißen, wer von uns in den USA arbeiten wolle, bei welchem Arbeitgeber, in welcher Stadt etc. Vor den Flaggen der diversen Staaten. Dann noch Fingerabdrücke und Reisepässe abgeben und das war’s dann.
Dann hieß es schnell wieder mit dem Zug zurück, auf den Schrecken ein Mittagessen im Biergarten am Aachener Weiher und am Nachmittag noch schnell den Keller ausgeräumt für den Umzug. Die meisten unserer Tage waren ähnlich gut gefüllt. Am Donnerstag der Folgewoche kamen die Umzugsleute und haben 12 geschlagene Stunden lang unseren Kram verpackt und die Wohnung leer geräumt. Am Donnerstagabend sind wir dort ausgezogen. Am Freitagmorgen kamen die Pässe mit Visum per Post in den Briefkasten der alten Wohnung. Am Samstagmorgen ging Michaels Flug. Das war knapp. Dieses Mal haben wir es selber in der Hand und werden es besser machen!
August 17, 2009
Und noch ein Zeichen dafür, wie schnell die Zeit hier vergeht: Unsere Visa, für drei Jahre bewilligt, müssen bald verlängert werden. Sie laufen zwar erst im April des nächsten Jahres ab, aber es ist nicht zu früh, sich Gedanken darum zu machen, wo und wann wir sie verlängern möchten. Es ist nämlich so: Man kann das Visum nicht von den USA aus verlängern, sondern muss zu diesem Zweck eine US-Botschaft im Ausland aufsuchen. Dort muss man seinen Reisepass abgeben und so lange bleiben, bis man den Pass mit dem Visum zurück erhält (natürlich muss man nicht in der Botschaft bleiben, sondern im Ausland – in die USA kann man ohne Pass und Visum ja nicht zurück). So etwas verlangt Urlaubstage, die hier ja chronisch knapp bemessen sind.
Hinzu kommt, dass es sich zwar theoretisch um eine Formsache handelt, sich die USA aber vorbehalten, einem kein Visum auszustellen. Wir kennen Leute, die das Auto mit Kindern, Hund, allen wichtigen Dokumenten, den liebsten persönlichen Gegenständen und sämtlichen Wertsachen beladen haben, ihr gekauftes Haus in Columbus zurück gelassen haben und elf Stunden zur US-Botschaft nach Québec gefahren sind. Ihr Einwanderungsanwalt hatte sie gewarnt, dass sie unter Umständen nicht wieder in die USA einreisen dürften, falls ihnen das Visum verweigert wird und dass sie sich darauf doch bitte vorbereiten mögen. Sie haben das Visum bekommen und inzwischen eine Greencard.
In jedem Fall scheint es günstig, das Visum beim nächsten Deutschlandbesuch zu verlängern. Vorteil: Urlaubstage und Reisekosten für diesen Besuch sind sowieso bereits eingeplant; wenn es lange dauert ist man wenigstens im eigenen Land und bei der Familie gestrandet statt im Hotel; und zum Zeitpunkt unserer Rückreise aus Deutschland gilt das alte Visum immer noch – selbst wenn man kein neues Visum bekommt lassen sie einen dann vielleicht noch mal rein, um seine Angelegenheiten zu klären. Falls wir nicht noch etwas übersehen haben werden wir die Visumsangelegenheiten also in Deutschland erledigen. Und das heißt: Hurra, wieder eine Reise zur US-Botschaft nach Frankfurt!
Es folgt: Der Bericht unserer ersten Reise zur Botschaft – ein Tag, der uns immer in Erinnerung bleiben wird…
August 14, 2009
Hier will ich mal wieder einen völlig subjektiven unrepräsentativen Eindruck wiedergeben. Hauptsächlich basierend auf den Erzählungen unserer Freunde von ihrer High-School-Zeit, den Beobachtungen von Michaels Kollegen mit Kindern im Teenager-Alter und den Beobachtungen befreundeter Lehrer.
Die Schulzeit ist hier in Elementary (Grundschule), Middle school (ca. 6.-8. Klasse) und High School (9. Klasse +) eingeteilt. Wenn man auf eine öffentliche Schule geht, darf man darauf hoffen, mit dem Schulbus abgeholt zu werden. Die Schulbusse sind gelb und sehen unmodern aus und ganz genau so wie im Film. Wenn man auf eine Privatschule geht (z. B. katholische Schule) müssen die Eltern schauen, wie man zur Schule kommt. Und das heißt offenbar für die meisten: Mit dem Auto bringen und abholen. So ein Aufwand. Aber in der Tat sieht man nie ein Kind mit Schulrucksack alleine die Straße herunter nach Hause bummeln, und die öffentlichen Busse werden auch nicht zum Erreichen der Schule genutzt. Eigentlich sieht man nie ein Kind überhaupt irgendwo alleine. Ich glaube, die Leute haben Angst, dass den Kindern Schreckliches passiert, wenn man sie fünf Minuten allein lässt oder dass jemand das Jugendamt ruft, wenn ihr Kind allein auf der Straße aufgegriffen wird.
Wenn die Kinder älter sind, sollten sich diese Bedenken eigentlich legen. Dann kommt aber ein neues Transportmittel hinzu: Mit dem eigenen Auto zur Schule fahren. Da man ja mit 16 bereits fahren darf und die High Schools teilweise ein riesiges Einzugsgebiet haben (mehrere haben berichtet, dass mehr als 400-500 Leute in ihrer Stufe waren) liegt es nahe, dem Kind irgendeine billige Karre zu beschaffen, damit es sich endlich selbst zur Schule fahren kann. Und auch sonstwohin, denn der Mangel an öffentlichem Nahverkehr muss sich besonders in den Jugendjahren stark auswirken. Im Prinzip chauffieren die Eltern die Kinder überall hin. Die Schule ist später aus als in Deutschland, aber das hindert die Leute nicht daran, noch allerlei organisierten Freizeitaktivitäten nachzugehen, vor allem Sport. Es ist keine Seltenheit, dass die Kinder an 3 Abenden pro Woche plus am Wochenende jeweils auch noch irgendwohin gefahren werden müssen.
Es ist absolut unglaublich, welchen Stellenwert Sport hier hat. Meinem Eindruck nach macht jedes Kind irgendeinen Sport und wehe wenn nicht. Und mit Sport meine ich nicht eine Stunde pro Woche schwimmen oder einen Ball herumkicken. Nein, Sport ist fast automatisch Leistungssport. Man sucht sich früh eine Sportart aus, bleibt dabei und spielt dann semi-professionell. Das alles kostet die Eltern ein unglaubliches Geld für Liga-Gebühren, Trikots (bereits die 8-Jährigen sind von Kopf bis Fuß in einheitlichen Markenklamotten für Heim- und Auswärtsspiele gekleidet und mit sportartspezifischen Taschen und Equipment ausgestattet) und nicht zuletzt Auswärtsspiele, denn viele Sportvereine haben in der Saison jedes Wochenende irgendwo Turnier. Je nachdem wie kompetitiv die Liga ist, der man angehört kann das heißen, in Columbus + Vororten herumfahren (je nachdem bis zu 45 Minuten Fahrzeit pro Strecke) oder in halb Ohio (Hotelübernachtungen für die ganze Familie werden dann auch noch vorausgesetzt). Die Liga hat zusätzlich zu den Wochenend-Turnieren oft mehrmals pro Woche Training und das wird umso schlimmer, je älter man ist. Ich glaube, der Sinn des Ganzen ist 1. die Chancen auf ein sportbasiertes College-Stipendium zu verbessern (m. E. lohnt das den Aufwand aber nicht oder nur, wenn man ein ungewöhnlich talentiertes Kind hat) und eventuell 2. die Arbeitsethik unter Beweis zu stellen (die ganzen Ferien über jeden Morgen um 7 Uhr durch den Park rennen und bis 16 Uhr dort Sport zu treiben verlangt Disziplin) oder 3. den Wettbewerbssinn und can-do-spirit zu stärken (können alles schaffen, müssen nur wollen). Jedenfalls bedeutet diese ganze Sport-Manie, dass es bestimmt kein Spaß ist, hier ein unsportlicher Teenager zu sein und dass es auch kein Spaß ist, als Eltern nach der Arbeit seine ganzen Abende und Wochenenden entweder als Chauffeur oder an der Seite eines Sportplatzes zu verbringen.
Ich wette, diese Sport-und-Auto-Zentriertheit macht ganz schön viel aus im Alltag amerikanischer vs. deutscher Kinder…. und Eltern.
August 11, 2009
Butterkuh No. 3
Posted by marzipan under Uncategorized | Schlagworte: Columbus, Freizeit |Leave a Comment
Time flies: einige Veranstaltungen konnten wir nun schon drei Mal (!) besuchen seit wir hier sind. Zum Beispiel die Ohio State Fair, wo es wieder die Butterkuh zu sehen gab:
Ich finde die State Fair immer noch ganz unterhaltsam, aber langsam nutzt sie sich schon ein bisschen ab, weil es ja doch jedes Jahr das Gleiche ist. Und in diesem Jahr war es sehr schwül als wir dort waren. Die State Fair enthält allen Ernstes ein kleines Zelt mit Freak Show. Ich hätte ja gedacht, so was gibt es schon seit fünfzig Jahren nicht mehr (und aus gutem Grund!). Tja, in Ohio gibt es so manches.
Dazu natürlich die üblichen Karussells, Tiere und Skulpturen:
Und Schweinerennen. Die können ganz schön schnell sein.
August 4, 2009
- Manchmal hab ich das Gefühl, hier wird ständig gewählt. Mit Sicherheit jedenfalls häufiger als in Deutschland. Heute zum Beispiel entscheiden die Bürger von Columbus, ob die städtische Einkommenssteuer von 2% auf 2,5% angehoben werden soll. Wir dürfen natürlich nicht mitentscheiden, sondern nur bezahlen, falls es so weit kommt (wobei es durchaus gute Gründe für die Steuererhöhung gibt).
- Um 3 Ecken habe ich eine Deutsche kennen gelernt, die hier Praktikum macht und in der Gegend der alleräußersten Mall (Polaris) hier untergebracht ist, in so einem extended stay Hotel. Ihr Arbeitgeber hat offenbar völlig übersehen, dass sie mit 20 hier noch kein Auto mieten kann und jetzt wohnt sie da in der Pampa und kann auf den Schock nicht mal was trinken gehen (keine Ahnung, ob sie das wollen würde, ich mein ja nur). Wir treffen uns diese Woche.
- Im Moment hab ich mal wieder Zeit im Überfluss und da dachte ich mir, schau ich mir Versicherungen und Finanzkram an. Und dabei hab ich wieder mal festgestellt, dass das alles durch einen Umzug ins Ausland nicht einfacher wird. Deshalb: Gibt es wohl einen Beruf (juristisch oder finanztechnisch oder so), wo es Leute gibt, die sich mit internationalem Recht wie es für Privatpersonen relevant ist auskennen? Wie findet man so jemanden und was würde diese Person pro Stunde wohl nehmen? Uns schwebt in erster Linie ein Gespräch darüber vor, wie diverse Dokumente Gültigkeit über die Grenzen haben (oder halt auch nicht): Die steuerbegünstigten US-Rentenkonten werden ja wahrscheinlich von Deutschland aus als Zahlungsquelle genutzt werden müssen, zum Beispiel. Ein anderes Beispiel wäre eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die es in beiden Ländern gibt – kann man da eine abschließen? In Deutschland oder den USA? Gilt die dann über die Grenzen? Solche Sachen halt. Falls wir einen Experten finden könnten, der da verbindlich Auskunft geben kann, wäre das etwas, wofür sich die Kosten wahrscheinlich lohnen. Tipps werden gerne entgegen genommen!
August 3, 2009
So, die nächste Reise ist gebucht, diesmal zwecks Verteidigung der Dissertation. Drückt die Daumen, dass niemand aus dem Komitee krank wird oder einen anderen Grund findet, die Veranstaltung zu verschieben, denn dann wird es teuer. Ich finde zwar Reise-Rücktrittkostenversicherungen, die einem Reisekosten wegen einer verschobenen Prüfung erstatten – aber nicht, wenn die Reise zum Prüfungsort stattfindet, sondern nur, wenn man vom Prüfungsort wegreist. Tipps in diese Richtung werden aber die nächsten zwei Wochen lang noch gerne entgegen genommen.
Nebenbei sei bemerkt, dass das Buchungssystem von Delta immer noch die Katastrophe schlechthin ist. Letztes Mal gab es ja auch schon Probleme (ständige Timeouts auf der Website trotz rekordverdächtiger Dateneingabe). Diesmal auch, aber andere (Kreditkarte soll „verifiziert“ werden über ein Programm, an dem unsere Bank nicht teilnimmt, Alternative nicht vorhanden, am Telefon wird einem erst nicht geglaubt und dann lange darum gestritten, ob man uns die Gebühren für die Telefonbuchung erlassen sollte. Man hat im Endeffekt, aber es hat extrem lange gedauert. Warteschleife, rausfliegen aus der Warteschleife… weitergestellt, falsch verbunden innerhalb von Delta…. usw.). Diesmal gab’s keine brauchbaren Alternativen, aber beim nächsten Flug werden wir uns bemühen, diese Fluggesellschaft wegen schlechtem Service im Vorfeld zu meiden.




