Nun, wir werden unser Visum wirklich in Deutschland verlängern. Hoffentlich jedenfalls, denn natürlich liegt es letztlich bei den US-Behörden, über eine Verlängerung zu entscheiden.

Immerhin hat sich die Prozedur seit unserem letzten Besuch ein kleines bisschen verbessert: Hier gibt es ein neues Visum-Informationssystem. Statt die teure Hotline anzurufen, kann man nun per Internet einen Termin vereinbaren (dafür zahlen muss man allerdings immer noch). Den Termin kann man dann ebenfalls per Internet notfalls kostenlos umbuchen. Die Terminvereinbarung kostet 10 EUR, hinzu kommen ca. 92 EUR für das Visum (mir ist noch nicht klar, ob pro Person oder insgesamt). Und natürlich die Reisekosten zur Botschaft. Dieses Mal wahrscheinlich inklusive Übernachtungskosten, denn unser Termin ist so früh am Morgen, dass wir unmöglich am selben Tag anreisen können (man konnte sich zwar den Tag, nicht aber die Uhrzeit aussuchen). Irgendwie erinnert mich das an die Verlängerung meines Reisepasses, die ja ebenfalls recht kostspielig war und im Frühjahr diesen Jahres eine Chicago-Reise (und fette Gebühren) verlangt hat. Aber hilft ja nichts – kompliziertes System hin oder her, Gebühren hin oder her, diese Dinge gehören zum Leben im Ausland eben dazu.

Die Sicherheitsvorkehrungen der Botschaft haben sich übrigens nicht geändert: Man darf immer noch keine Rucksäcke, Regenschirme, Elektrogeräte wie Handies oder Flüssigkeiten mitnehmen (auch nicht in kleinen Mengen, also strenger als am Flughafen). Es gibt auch immer noch keine Schließfächer für diese Dinge bei der Botschaft – man tut also gut daran, den ganzen Kram am Bahnhof einzuschließen oder zu Hause zu lassen (was angesichts der notwendigen Übernachtung diesmal wohl nicht gehen wird). Bloß Regenschirme darf man später im Foyer wieder abholen.