Inzwischen haben wir einen besseren Eindruck davon, was vom ganzen Babykram nötig, praktisch oder überflüssig ist. Für uns, versteht sich – ich kann mir sehr gut vorstellen dass man je nach Wohnsituation und Temperament des Babies das alles ganz anders sieht.
Als besonders nützlich hat sich zum Beispiel der Kauf eines Stillkissens mit dem schrecklichen Namen “My brest friend” erwiesen. Das ist eine Art Schaumstoffkissen zum Umschnallen. Baby scheint darauf bequem zu liegen, man selber hat die Hände frei (relativ, natürlich muss man aufpassen dass Baby nicht runterfällt, aber man kann vieles machen), Null Belastung auf den Armen. Superpraktisch, benutzen wir ständig. So oft sogar, dass wir auch die aufblasbare Reiseversion gekauft und in Deutschland genutzt haben. Den Kauf eines Stillkissens hat mir praktisch jeder nahe gelegt, dieses spezielle Modell hat die Yoga-Kursleiterin empfohlen.
Ebenfalls supernützlich ist der in den USA so unbeliebte Kinderwagen-Aufsatz, in dem Neugeborene liegen können. (Babywanne? Nennt man das so?). Unser Kinderwagen kam mit einem Sitz für größere Kinder, diese Wanne musste man extra kaufen. Außer zum Herumfahren nutzen wir die jeden Tag mehrfach als Platz für ein Nickerchen, so dass Baby im Erdgeschoss bleiben und in meiner Reichweite schlafen kann. Sie eignet sich auch kurzfristig als sicherer Ablageort fürs Baby im Erdgeschoss. Und es ist sehr praktisch, das schlafende Baby darin einfach auf den Kinderwagen spannen zu können und los zu ziehen. Das alles ginge mit den hier so beliebten Autositz-Fahrgestellen definitiv nicht.
Eine sehr gute Wahl waren auch diese Schnuller, die haben nämlich eine Kappe zum Dranklipsen, so dass sie leicht sauber zu halten sind. Wenn man so einen Schnuller mit einer Schnullerkette (ebenfalls unerlässlich für uns) am Baby befestigt kann er dank der Kappe dort auch lange bleiben, so dass man nicht immer in der Tasche nach dem Schnuller kramen muss.
Ich würde sagen, das sind die Top 3 für uns!