Das behaupten jedenfalls die Leute, denen ich erzählt habe, dass ich dieses Jahr ein paar Kräuter in Töpfen haben möchte. Und vielleicht habe ich mich tatsächlich ein bisschen übernommen, denn ich habe Samentütchen für Salat, Basilikum, Schnittlauch, Koriander, Thymian, Majoran, Oregano, Petersilie, Koriander, Dill und Chili bestellt. Alles beim Seedsavers Exchange, einem Laden, der versucht Samen von alten Obst- und Gemüsesorten zu erhalten (häufig auch Bio). Ich dachte, wenn man so viele hat, macht es nichts, wenn einige nichts werden. Außerdem möchte ich noch eine Minze, einen Lavendel und eine Tomatenpflanze, aber die habe ich mich nicht getraut aus Samen zu ziehen.

Wir haben ja außerdem auch gar keinen Garten und deshalb müssen die Pflanzen alle in Töpfe. Die Bücherei hat natürlich auch jede Menge Bücher über das Gärtnern, teilweise sogar sehr speziell über die Anzucht von Kräutern aus Samen in Töpfen, aber im Moment ist Gärtnern so beliebt, dass die immer alle ausgeliehen sind und die Warteliste lang ist. Eines habe ich aber trotzdem ergattert und das dadurch erworbene Wissen muss jetzt eben reichen. Mein Plan sieht so aus:

  • Blumenkasten 1: Salatmix, direkt aus den Samen, draußen
  • Blumenkasten 2: Petersilie, Dill und Thymian (laut dem Buch vertragen die sich), ebenfalls direkt aus den Samen, ebenfalls draußen
  • Riesen-Blumentopf (fast schon ein Kübel): Tomate zusammen mit Majoram und Oregano (laut Buch ebenfalls gut zusammen möglich), Tomate fertig gekauft, Kräuter aus Samen, draußen
  • Zweitgrößter Blumentopf, immer noch sehr groß: Lavendel, fertig gekauft, draußen
  • Drittgrößter Blumentopf: Minze, fertig gekauft, draußen
  • Jeweils separate etwas kleinere Töpfe: Schnittlauch, Koriander, Basilikum, Chili - alle aus Samen, alle erst mal drinnen, bei Bedarf können die aber im Sommer auch raus.

Bisher habe ich die Samen, ein paar große neue Töpfe und mehrere Säcke Erde gekauft sowie die Erde in die Töpfe und Kästen gefüllt und gegossen. Etwas Öko-Dünger habe ich auch, aber wie ich genau weitermachen soll, weiß ich nicht. Ich tendiere dazu, erst mal mit Schnittlauch, Koriander und Basilikum anzufangen und zu gucken, ob die sich gut anzüchten lassen. Den Salat wollte ich auf jeden Fall direkt draußen züchten, dafür ist es aber noch etwas zu früh. Die Pflanzen (Lavendel, Tomate, Minze) muss ich auch noch kaufen, aber vielleicht ist es dazu auch zu früh? Drinnen bleiben können die jedenfalls nicht alle. Und die anderen Kräuter? Sollte ich die erst mal drinnen anzüchten oder auch direkt draußen? Werden die Vögel in den Töpfen nach den Samen picken? Werden die Eichhörnchen die fertigen Pflanzen fressen? Wird es mir überhaupt gelingen, die Samen zum sprießen (nennt man das so?) zu bringen? Wird die Baustelle nebenan die Pflanzen mit Staubwolken und Dreck bedecken, so dass man sie nicht mehr essen mag? Fortsetzung folgt…

Ich bin erstaunt, wie viele deutsche Lebensmittel man hier kaufen kann - im Grunde teurer als in Deutschland, aber beim derzeitigen Dollar-Kurs für uns vielleicht doch nicht. Man kann zum Beispiel allerlei Süßigkeiten bekommen: Lindt, Hachez, Niederegger, Haribo, Katjes, Milka, RitterSport usw. sind alle zu haben (wenn auch nur in einer Auswahl aus dem Sortiment), zum Beispiel bei World Market. Dort studieren wir immer die Angebote. Manche Filialen der großen Supermarktketten haben auch eine kleine deutsche Abteilung, da gibt’s dann so Dinge wie Sahnesteif, Dr. Oetker Backmischungen, Gewürzgurken und Kräutertee. Dort kaufen wir fast nie etwas. In den normalen Supermärkten gibt es immer auch deutsches Bier, vor allem Beck’s, Warsteiner und dergleichen, aber oft auch eine Sorte Weizen. Manche Läden wie die Weinhandlung im North Market und Anderson’s haben größere Abteilungen ausländischer Biere und dort gibt es sogar Reissdorff (zum stolzen Preis von $9 pro vier 0,33 Flaschen, ein Sixpack amerikanisches Bier kostet meist um die $6-7 im Laden, Bud & Co. sind etwas billiger). Deutschen Wein gibt es auch, meist Riesling von obskur klingenden Orten an der Mosel. Manche Metzger machen auch Bratwürste. Alles in allem ist das viel mehr, als ich erwartet hätte. Und was man im Laden nicht findet, aber für unverzichtbar hält, kann man häufig bei Germandeli bestellen. Das hat seinen Preis und wir haben dort noch nie bestellt, aber es ist gut zu wissen, dass man könnte wenn man wollte. Meist kommen wir aber sehr gut mit den amerikanischen Lebensmitteln aus.

Neben den “echten” deutschen Lebensmitteln, die wir in der hier verkauften Form auch aus Deutschland kennen, gibt es noch allerlei Lebensmittel, die zwar aus Deutschland kommen mögen, aber dort meines Wissens gar nicht zu kaufen sind. Dazu zählt z. B. das Bier “St. Pauli Girl” (mit einem typisch hamburgerischen blonden Dirndl-Mädel im Logo ;-) - sucht mal bei Google…), von dem ich vermute, dass es Beck’s in anderen Flaschen ist. Oder ein Riesling namens “Pölkadot” … Und wenn man hier auf dem Oktoberfest eine Bratwurst kauft, kriegt man die in einem pappigen Hotdog-Brötchen mit Sauerkraut drin. Nicht alles, wo “German” drauf steht, ist also auch deutsches Essen!

Mitunter gibt es die absurdesten Dinge im Supermarkt zu kaufen. Letztens hat uns zum Beispiel jemand ein Popcorn-Pfännchen geschenkt. Das ist eine kleine Einweg-Pfanne mit Griff, mit Alufolie verschlossen und mit Popcornmais und zahlreichen Zusatzstoffen, Fett, Salz usw. drin:

Popcorn-Pfännchen

Das Pfännchen macht man auf dem Herd warm, wobei man es immer wieder schüttelt. Das Popcorn breitet sich dann zwischen Pfannenboden und Alufolie aus:

Popcorn-Pfännchen 2

Irgendwann ist es dann ausgepoppt und man kann ein Loch in die Alufolie reißen und das Popcorn rausschütten:

Popcorn-Pfännchen 3

Schmeckt okay, aber wir werden unser Popcorn weiterhin ohne die ganzen Zusätze in einem stinknormalen wiederverwendbaren Topf machen!

Zu Weihnachten wollen wir etwas Leckeres kochen und dazu haben wir keine Mühen gescheut, alle möglichen “exotischen” Zutaten wir Quark und Crème fraîche aufzutreiben (wen’s interessiert: beides von der Vermont Butter & Cheese Company, Crème fraîche gab’s bei Anderson’s, Quark bei einem Käsehändler im North Market, beides sauteuer). Seltenere Gemüse wie Knollensellerie oder Peterisilienwurzeln gibt’s bei Whole Foods. Gescheitert sind wir an Liebstöckel (okay, das hätte in Deutschland auch schwierig werden können), roter Gelatine (hier nur weiß und in Pulverform), Kürbiskernöl (und das im Land des Kürbis!), Holunderbeersaft und frischen Feigen. Abgesehen davon haben wir jetzt aber alles, um Kürbis-Kartoffel-Suppe, Karpfenfilet auf Gemüse und Granatapfel-Creme für Heilig Abend und ein Rindfleischfondue am ersten Weihnachtstag zu machen.

Inzwischen werden unsere Supermarktbesuche kürzer, weil wir eher wissen, was wir wollen und wo wir es finden können. Trotzdem findet man immer wieder etwas zum Wundern, auch jenseits der schieren Größe der Supermärkte:

  • Bei den Einkaufswagen steht meist ein Spender mit Sagrotantüchern bereit. Da kann man dann den Griff vom Einkaufswagen mit abwischen, damit man bloß nicht in Berührung mit irgendwelchen Bakterien vom Vorgänger kommt.
  • In der Gemüseabteilung gibt es Flaschen mit Obstreiniger zu kaufen. Das heißt, mit Putzmittel fürs Obst, nicht auf Obst-Basis. Wenn man also glaubt, Obst und Gemüse wären noch nicht mit genug Chemikalien behandelt, kann man selber noch mal eine Portion hinzufügen. Es wird damit geworben, dass das Obst dann viel intensiver in der Farbe ist.
  • Es gibt ganz viele fertig geschnittene, gewaschene und abgepackte Sachen. Vom bereits gewaschenen Salat in Tüten über die Dip-Platte mit verschiedenen Gemüsesticks und Dip bis hin zu einzeln verpackten Apfelstückchen für das Schulfrühstück (selbstverständlich chemisch behandelt, damit sie nicht braun werden).
  • Die Tiefkühlabteilung ist oft so groß wie ein kleinerer deutscher Supermarkt. Da gibt’s dann Eiscreme in Eimern, wagenradgroße Pizzen und unglaublich viele verschiedene Fertiggerichte.
  • Es gibt Eiweiß in Milchtüten zu kaufen. Ob das wirklich Eiweiß ist, habe ich nicht nachgeschaut - in einem Land, das “I can’t believe it’s not butter” und “best of the egg” als Alternative zu Butter und Eiern verkauft, weiß man nie so genau.

Einige Dinge sind schwer zu finden: Noch nirgendwo habe ich frische Hefe gesehen, nur Trockenhefe. Blätterteig bekommt man nicht überall und der ist auch etwas anders als in Deutschland. Gelatine im Blatt habe ich auch noch nicht gesehen, aber auch noch nicht richtig gesucht (kommt noch). Normale Fladenbrote: Fehlanzeige, aber es gibt dünne Pita-Brote. Brötchen sind ebenfalls Mangelware, es gibt ganz kleine tiefgefrorene und falls es doch mal irgendwo frische gibt, schmecken sie auch anders. Dosentomaten sind fast immer gesalzen und/ oder anderweitig behandelt. Normalen Weizenprodukten wie Pasta usw. sind Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt, es sei denn es handelt sich um Vollkornprodukte. Loser Tee ist nicht an jeder Ecke zu bekommen. Quark überhaupt nicht.

Dafür gibt es natürlich auch interessante Dinge, die man in Deutschland nicht oder nur selten sieht: Nach Tempeh bin ich mir in Köln schon die Füße plattgelaufen. Es gibt im Ökomarkt recycelte Alufolie, in fast jedem Supermarkt eine sehr große Auswahl an frischen Pilzen und Chilischoten. Die Auswahl an Bier ist groß und wechselt mit den Jahreszeiten (zur Zeit viel Christmas Ale) und das Bier ist häufig bereits gekühlt. Wer gerne Fertigprodukte isst, kann hier leicht glücklich werden (ich koche aber lieber selber). Es gibt sehr viele Sorten Hot Sauces, der Teebeutel-Tee ist besser als in Deutschland und in etlichen Mischungen zu bekommen. Es gibt Popcorn und Tortilla-Chips in verschiedenen Farben, weil es verschiedenfarbigen Mais gibt.

Das alles ist also eher eine Frage der Gewöhnung. Ich probiere gerne die neuen Sachen aus und freue mich daran. Aber sie sind für mich kein Ersatz für die Sachen, die ich vergeblich suche, sondern eher eine gute Ergänzung.

Mit dem Alkohol ist es hier so eine Sache. Im Supermarkt bekommt man in der Regel Wein und Bier und merkwürdige Cocktail-Mixe. Wenn man etwas anderes möchte, muss man einen Liquor Store aufsuchen. Viele dieser Läden sehen genau so aus, wie man sich das vorstellt: In einem schlechten Viertel gelegen, heruntergekommen und ordentlich vergittert. Wir haben Glück und einen Liquor Store in der Nähe, der lange in erster Linie ein Weinladen war und entsprechend schick ist. Sonntags vormittags bekommt man übrigens gar keinen Alkohol, da wird dann einfach das Licht im Bierkühlschrank ausgeknipst - was man nicht (oder nur schlecht) sieht, kann auch nicht da sein!

Alle Leute die wir bisher kennen gelernt haben trinken Wein oder Bier, die Kneipen sind immer gut besucht und in feineren Restaurants ist es auch üblich Wein zu bestellen. Alkoholkonsum scheint genauso normal zu sein wie in Deutschland. Bloß nicht ganz, denn herumlaufen darf man mit seinen alkoholischen Einkäufen nicht (nicht ohne Tüte jedenfalls) und auf öffentlichen Veranstaltungen scheint grundsätzlich kein Alkohol ausgeschenkt zu werden. Jedenfalls hatten wir schon alkoholfrei: Die Kirmes, das Volunteer-Dinner, Shakespeare in the Park und einen Brettspiel-Treff.

Auch viele Kinos verkaufen kein Bier, und wo es doch welches gibt, sind wir beide (!) bereits nach unseren Ausweisen gefragt worden. Offenbar ist das Personal mancherorts gehalten, jeden zu kontrollieren. Dabei befolgt man oft die Richtlinie “wer keinen Führerschein aus Ohio hat, bekommt nichts”. Touristen scheinen hier nicht so häufig zu sein - ich glaube kaum, dass man an der Westküste mit so einer Regel viel verkaufen würde!

… gibt es zu unserer großen Freude auch in Ohio:

Amerikanisches Kölsch

Gebraut von einer kleinen Brauerei in Chicago, deren Sommerbier das ist. Gegeben dass der Sommer mit dem morgigen Labor Day offiziell zu Ende geht, sollten wir vielleicht noch ein paar Flaschen kaufen. Schmeckt gar nicht schlecht und ist eine nette Abwechslung zu den normalen amerikanischen Bieren, die wir meiden (Millers, Bud Light usw.), aber auch zu vielen eher schweren Microbrews, die sich fast immer an den englischen Bieren orientieren (Ale, Pale Ale, Stout usw.). “Goose Island [...] may just be the best beer in the world” meint der Guardian. Kommt uns besuchen und probiert es aus ;-)

Auch heute waren wir wieder auf dem Farmer’s Market und diesmal habe ich für Euch ein Foto von unserer Ausbeute gemacht:

Obst und Gemüse vom Markt

Nicht im Bild ist noch eine Tüte Äpfel. Einiges sieht anders aus als in Deutschland: Die Zwiebeln sind hier größer, Zucchini gibt es nicht nur in grün, sondern auch in gelb und gelb-grün, Kartoffeln in lila. Es gibt grüne, gelbe, lila und rote Tomaten aus etlichen alten Tomatensorten und die Brombeeren hier sind ein Traum (keine Würmer, kein Matsch, nur lecker). Mit dem Markt können wir uns hier glücklich schätzen.

Sprudelwasser ist hier offenbar nicht besonders beliebt. Leider, denn in Deutschland habe ich täglich große Mengen davon getrunken. Alle Versuche, auf stilles Wasser umzusteigen, sind daran gescheitert, dass ich davon einfach weniger trinke, weil ich es nicht so gerne mag.

Bisher habe ich folgende Möglichkeiten entdeckt, an Sprudelwasser zu kommen:

  • Sodawasser aus dem Supermarkt (Eigenmarke), ca. 80ct pro Flasche
  • Seltzer aus dem Supermarkt (Eigenmarke), ca. 80ct pro Flasche
  • Europäische Mineralwässer (San Pellegrino, sogar Gerolsteiner), deutlich über $1 pro Flasche
  • Poland Springs (Mineralwasser aus einer Quelle in Maine), 90ct pro Flasche

Das ist alles nicht ideal. Entweder hat das Wasser weite Strecken zurückgelegt, um in meinen Kühlschrank zu gelangen (selbst Maine ist noch ca. 1500 Kilometer entfernt) oder es ist nur aufgesprudeltes Leitungswasser, eventuell gefiltert oder mit ein paar Zusätzen. Hinzu kommt, dass alles Wasser in Einwegflaschen, meist aus Plastik, verkauft wird. Außerdem gibt es hier keine Wasserkästen (wahrscheinlich wegen dem fehlenden Mehrweg-Pfand-System), sondern man muss jede Flasche einzeln transportieren. Die europäischen Wässer gibt es manchmal in Papp-Kisten, die man dann aber auch wegwerfen muss.

Wir überlegen deshalb, einen Wassersprudler anzuschaffen, denn es gibt hier auch SodaClub. Die CO2-Kartuschen werden von der Firma wieder aufgefüllt und die Flaschen benutzt man natürlich immer wieder. Bisher haben wir noch keine Maschine bestellt, weil wir uns erst noch über das Leitungswasser schlau machen müssen. Im Moment lassen wir es auf Blei und Kupfer aus den Leitungen testen, das Haus ist nämlich aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Außerdem mischen sie hier alles Mögliche ins Leitungswasser, z. B. Fluor und Chlor, und eventuell würden wir das Wasser filtern, damit es besser schmeckt. Natürlich wird das Resultat nicht wie Gerolsteiner sein, aber immerhin deutlich bequemer und auch weniger umweltverschmutzend als alle anderen Lösungen.

Habt ihr auch so einen Wassersprudler und seid ihr zufrieden damit? Gibt es etwas, das wir wissen sollten bevor wir so ein Ding anschaffen (ist nicht ganz billig)? Wassersprudler von anderen Firmen als SodaClub scheint es hier nicht zu geben.

Eine der tollsten Sachen, die es in Laufweite von unserer Wohnung gibt ist der North Market. Das ist so eine Art Markthalle mit verschiedenen Ständen, an denen man teils frische Lebensmittel, teils fertig zubereitetes Essen, teils Küchenkram kaufen kann. Jeden Samstag Vormittag gibt es vor dem North Market außerdem den Farmer’s Market, einen Wochenmarkt mit Ständen von Bauern aus der Umgebung von Columbus. Es gibt dort sogar mehrere Stände von Biobauern und wir haben schon ganz tolles Obst und Gemüse da gekauft. Vieles ist etwas teurer als in Deutschland, aber der Farmer’s Market ist im Schnitt günstiger als der Supermarkt. Und wer hätte gedacht, dass in Ohio sogar dicke, süße Melonen wachsen? Im Moment ist hier Saison für Mais, ganze Maiskolben direkt vom Feld (also mit dem ganzen Grünzeug drum herum) sind spottbillig und schmecken viel besser als alle Maiskolben, die ich in Deutschland je gegessen habe. Es gibt hier auch ganz unterschiedliche Sorten Mais, so kann man z. B. roten, blauen oder schwarzen Popcornmais kaufen. Dann gibt es auch mehrere Sorten Zucchini, die ich Deutschland teilweise auch noch nicht gesehen habe, ebenfalls spottbillig, und massenhaft Tomatensorten (schon deutlich teurer). Generell wachsen hier oft andere Sorten Obst und Gemüse als in Deutschland, z. B. gibt es ganz andere Apfel- und Kartoffelsorten, so dass man sich erst mal erkundigen muss, was man für welche Zwecke kaufen sollte. Da ist der Farmer’s Market natürlich auch ideal, denn die VerkäuferInnen dort wissen meistens gut Bescheid. Und die Auswahl ist wirklich groß. Ich freu mich schon darauf, zu sehen, wie sich das Angebot im Laufe des Jahres ändert - leider findet der Farmer’s Market nicht rund ums Jahr statt (wie es in Kalifornien oder New York normal wäre), sondern nur von April bis Ende November. Bis dahin werden wir jedenfalls gerne jede Woche dort einkaufen!

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