Zum Abschluss unserer Kentucky-Reise haben wir an diesem Ort Halt gemacht. Es handelt sich um die offizielle Filiale des Münchner Hofbräuhauses in Newport, Kentucky – quasi die Schäl Sick von Cincinnati, direkt über den Ohio. Schließlich muss man sich ja mal informieren, wie Deutschland da wieder präsentiert wird
und besser als ein Stop bei McDonald’s & Co. ist so ein Essen ja wohl allemal.
Tatsächlich gibt es dort Original Hofbräuhaus Bier, einen Biergarten und einige deutsche Gerichte. Von süßem Senf und Weißwurst habe ich zwar nichts gesehen, aber es gab eine nicht näher spezifiziert „Bier-Wurst“ auf der Karte, Laugenbrezeln, Bratwurst und jede Menge Fleischgerichte mit Sauerkraut. Der Braten war etwas trocken, der Knödel aber ganz gut. Insgesamt war das Essen jetzt nicht so toll, dass ich da extra hinfahren würde, aber auch nicht schlecht, eben so Standard.
Da ich noch nie im Leben in München war, geschweige denn im Hofbräuhaus, kann ich nicht beurteilen, ob die Tische dort auch so beschmiert sind wie im Hofbräuhaus Newport. Ich bezweifle es aber, denn die Tische ähnelten durch das viele Graffiti eher einer Toilettentür als einem zumindest im Rheinland doch meist blank gescheuerten Wirtshaustisch. Vor dem Eingang und auf den Toiletten wurde man aggressiv mit bayerischer Volksmusik beschallt, aber im Saal war es schön ruhig. Zwar gab es eine kleine Bühne, auf der bereits Instrumente aufgebaut waren, aber wir konnten der zweifellos später am Abend folgenden Polka-Musik-Vorführung durch unseren relativ frühen Besuch noch entkommen.



































