Februar 29, 2008
Wie bereits geschrieben gibt es hier nicht so viele Möglichkeiten, mal ins Theater zu gehen. Im Endeffekt könnte das aber gerade dazu führen, dass hier wir mehr ins Theater gehen als in Köln. Wenn wir eine Ankündigung für eine interessante Aufführung sehen, wo die Tickets kein Vermögen kosten, denken wir sofort, dass so eine Gelegenheit nicht alle Tage ist und dass wir Karten kaufen sollten. Das Uni-Theater spielt in dieser Spielzeit zum Beispiel vier Stücke, meist in Blöcken von z. B. vier Abenden pro Woche über drei Wochen oder so. Diesmal gibt es ein Mal Shakespeare, Labyrinth of Desire, ein Musical und ein Mal Comedy. Nach Shakespeare in the Park und einem Besuch im Madlab-Theater haben wir also gestern Labyrinth of Desire im Uni-Theater gesehen. Schauspiel studiert man hier an der ganz normalen Universität, und der Studiengang hier verfügt entsprechend über ein eigenes Gebäude mit mindestens zwei technisch sehr gut ausgestatteten Bühnen. Die Schauspieler/innen waren sehr unterschiedlich gut, bei einigen würde ich vermuten, dass sie vielleicht noch nicht so lange Schauspiel studieren. Insgesamt hat es aber Spaß gemacht und wir haben wieder einen neuen Ort in der Stadt kennen gelernt.