Anfangs hatte ich ja noch ein Online-Abo für die ZEIT. Da durfte ich jede Woche eine riesengroße PDF-Datei herunterladen (Downloadzeit ca. 10 Minuten trotz High-Speed-Internet), in der man längs und quer scrollen musste, um einzelne Artikel zu lesen. Sonderhefte wie die Literaturbeilagen zur Buchmesse fehlten im Abo, und schließlich habe ich dieses Abo ganz aufgegeben.
Anfangs zusätzlich, nun aber stattdessen habe ich angefangen, die New York Times zu lesen, von der ich jede Woche wieder begeistert bin. Gegen kostenlose Registrierung kann man alle Artikel jeder Ausgabe umsonst auf der Website lesen. Das habe ich unter der Woche gemacht und Sonntags dann die dicke Ausgabe im Laden gekauft. Jetzt bin ich auf den Times Reader umgestiegen. Der ist kostenpflichtig (ca. $3.50 pro Woche), aber ganz wunderbar. Daran können sich die deutschen Zeitungen mal ein Beispiel nehmen: Ein kleines Programm, das auf bis zu fünf Rechnern installiert werden kann. Das Programm lädt die aktuelle Zeitung herunter und hält sie fünf Tage lang offline bereit. Die Artikel sind perfekt für den Reader aufgearbeitet und beinhalten Bilder, kleine Vorschauen, Text in gut lesbaren Spalten und so weiter und so fort. Ob sich das alles finanziell für die New York Times lohnt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Sehr leserfreundlich ist es aber.