In und um Columbus gibt es nicht nur die kleinen, oft ziemlich sterilen Parks wie Goodale Park oder Schiller Park, sondern auch noch 15 sogenannte Metroparks. Diese Metroparks sind auf städtischer Ebene das, was die Nationalparks auf Bundes- und die State Parks auf Landesebene sind, nämlich keine künstlich angelegten Parks, sondern eher die Bewahrung eines Stücks Land und der dazugehörenden Pflanzen und Tiere. Bisher hatten wir noch keinen Metropark besucht: Im Sommer wussten wir noch nichts von diesen Parks, dann war es oft zu kalt (bei Temperaturen unter -10°C gehe ich nirgendwo hin) oder zu regnerisch und außerdem muss man auch genug Zeit mitbringen, denn die allermeisten Metroparks sind im Umland.

Heute haben wir den kleinsten und am zentralsten gelegenen Metropark besucht, nämlich Scioto Audubon. Der Park besteht bisher im wesentlichen aus einem asphaltierten Weg entlang des Scioto Rivers, aber weitere Pfade und Attraktionen sind geplant (der Park ist noch im Bau). Im Sommer gibt es dort Moorgebiet und Präriegräser zu sehen, aber im Moment ist alles zugefroren und die kleineren Wege sind gesperrt. Der Park ist wohl gut zum Beobachten von Vögeln, und sogar an einem kalten Wintertag waren viele Vögel da. Jedenfalls hat es uns gut getan, mal raus zu kommen und spazieren zu gehen. Wir werden diesen Park im Sommer noch mal besuchen und die größeren Metroparks nach und nach ebenfalls besichtigen.

Hier erst mal ein Eindruck von heute:

Scioto Audubon Metropark in Columbus, Oh