Philadelphia liegt am Delaware River, der ganz schön groß ist:

Delaware River bei Philadelphia

Chinatown hat die obligatorischen Chinatown Gates…

Chinatown Gates

… die zu Straßen wie dieser führen:

Chinatown Philadelphia

Überall in der Stadt stehen außerdem Kunstwerke herum, unter anderem die Love-Skulptur…

Love-Skulptur

… und der Denker von Rodin:

Denker von Rodin

Das war’s dann von Philadelphia - es bleibt noch zu sagen, dass der Besucher sich sehr gut über die verschiedenen Öffnungszeiten informieren sollte. Das US Mint (Münzprägerei) und Library Hall haben beispielsweise übers Wochenende geschlossen, in das Mint darf man außerdem keine Kameras mitnehmen und es gibt dort auch keine Schließfächer dafür. Man sollte auch nicht erwarten, dass der Italian Market morgens um elf schon geöffnet ist. Vom African American Museum ist abzuraten: teuer, alt, klein und ich habe rein gar nichts über die Geschichte der African Americans gelernt. Am Sonntag hat für US-Verhältnisse vieles zu (teilweise auch Läden, Restaurants usw.), dafür hat das Kunstmuseum aber freien Eintritt. An dieser willkürlichen Liste kann man schon sehen, dass ich nicht alles gesehen habe, was ich gerne sehen wollte - aber Philadelphia war trotzdem einen Besuch wert.

P.S.: Eine Auswahl meiner Philadelphia-Fotos könnt ihr als Diashow ansehen - mehr Fotos als im Blog, aber trotzdem so stark ausgewählt, dass es überschaubar bleibt.

Zunächst die Independence Hall aus der Ferne:

Independence Hall

Bewacht von George Washington:

George Washington

In diesem Raum wurde die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet…

Independence Hall

… und hier die Verfassung:

Independence Hall

Die Liberty Bell, von Touristen umringt:

Liberty Bell

Das Grab von Benjamin Franklin, der einen durch Philadelphia verfolgt und der einer der Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung ist:

Benjamin Franklins Grab

All das (und noch vieles mehr) ist im Independence National Park zusammengefasst und ganz kostenlos zu besichtigen (der Friedhof nimmt Eintritt, aber das Grab ist direkt am Zaun, so dass man es von außen sehen kann).

Philadelphia ist bestimmt eine gute Stadt zum Leben: Kleine Läden und die großen Ketten, Restaurants und Bars scheinen gleichmäßig über die Stadt verteilt. Es gibt gleich zwei Markthallen (Reading Terminal Market und Italian Market) und ein vernünftiges Chinatown, das aus mehr als nur drei Bratnudelbuden besteht. Mit dem Zug sind Washington und New York problemlos zu erreichen. Die Stadt muss außerdem ein Paradies für architektonisch interessierte Leute sein, man sieht Hochhäuser unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Stilrichtungen, dazwischen alle möglichen Kirchen und Häuser, die an unterschiedliche europäische Baustile erinnern.

Dem Besucher bietet Philadelphia auch allerlei, allerdings weniger, als ich erhofft hatte. Hauptsehenswürdigkeit ist Independence Hall, der Ort, an dem die Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung der Vereinigten Staaten unterzeichnet wurden. Direkt daneben kann man die Liberty Bell besichtigen, eine der Glocken, die die Unabhängigkeit der Staaten von England verkündet haben. Daneben gibt es eine ganze Reihe teilweise sehr teurer Museen, unter denen das Kunstmuseum offenbar besonders berühmt ist.

Für den Anfang erst mal ein paar Fotos von der Stadt allgemein:

Philadelphia Zentrum

Jugendstil Haus in Philadelphia

Wolkenkratzer in Philadelphia

Häuserzeile in Philadelphia

Zentrum von Philadelphia